Komplexe Praxis verbessernd erforschen: Aktionsforschung und Design Research als Forschungsansätze zur Verbindung von „Theorie“ und „Praxis“
Ein zentrales Anliegen der Fremdsprachendidaktik als angewandter Wissenschaft besteht darin, fremdsprachliche Lehr-/Lernprozesse nicht nur zu verstehen und zu erklären, sondern sie – zumindest mittelbar –zu verändern bzw. zu verbessern. Fremdsprachenunterricht zu verbessern ist ebenfalls zentrales Z...
Wedi'i Gadw mewn:
| Cyhoeddwyd yn: | URI:https://journals.openedition.org/tipa, |
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| Prif Awdur: | |
| Fformat: | Article ou chapitre numérique |
| Iaith: | Allemand |
| Cyhoeddwyd: |
TIPA. Travaux interdisciplinaires sur la parole et le langage
2025
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| Pynciau: | |
| Mynediad Ar-lein: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Crynodeb: | Ein zentrales Anliegen der Fremdsprachendidaktik als angewandter Wissenschaft besteht darin, fremdsprachliche Lehr-/Lernprozesse nicht nur zu verstehen und zu erklären, sondern sie – zumindest mittelbar –zu verändern bzw. zu verbessern. Fremdsprachenunterricht zu verbessern ist ebenfalls zentrales Ziel der institutionalisierten Lehrkräftebildung und häufig auch individuelles Anliegen einzelner Lehrpersonen. Aktionsforschung und Design Research bieten einen methodologischen und methodischen Rahmen, um dieses Ziel systematisch und methodisch kontrolliert anzugehen und dabei Aktion und Reflexion sowie „Theorie“ und „Praxis“ so miteinander zu verbinden, dass das eine für das andere fruchtbar wird. Daher eignen sie sich besonders für die Forschung in komplexen Praxissituationen, wie sie der schulische Unterricht oder die Hochschullehre darstellen. Weniger beachtet wurde bislang, dass sich die Forschungsansätze ebenfalls für die Erforschung und Verbesserung performativer Praxis eignen. In diesem Beitrag werde ich nach einem kurzen allgemeinen Überblick über das Zusammenspiel von „Theorie“ und „Praxis“ in unterschiedlichen Forschungsansätzen der Fremdsprachendidaktik die beiden Ansätze Aktionsforschung und Design Research vorstellen und an zwei ausgewählten deutschsprachigen Forschungsarbeiten konkretisieren. Anschließend werde ich das Potenzial dieser Ansätze für die Lehrkräftebildung skizzieren und dabei Überlegungen in Hinblick auf performative Lehr- und Unterrichtspraxis anstellen. |
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