Der Einsatz von Bewegungs- und Sprachprofilen in der empirischen Forschung zu leiblichen Bildungsprozessen bei mehrsprachigen Vorschulkindern

Die in diesem Beitrag vorgestellte interdisziplinäre Studie wurde in einem bayrischen Kindergarten mit sieben fünf-siebenjährigen Kindern unterschiedlicher Erstsprachen durchgeführt. Sie untersucht, welche kindlichen Entwicklungen sich in leiborientierten, sprachlichen Lernszenarien ergeben und wie...

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Xuất bản năm:URI:https://journals.openedition.org/tipa,
Tác giả chính: Beier-Marchesi, Kirsten H.
Định dạng: Article ou chapitre numérique
Ngôn ngữ:Allemand
Được phát hành: TIPA. Travaux interdisciplinaires sur la parole et le langage 2025
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Truy cập trực tuyến:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Beier-Marchesi, Kirsten H.
Der Einsatz von Bewegungs- und Sprachprofilen in der empirischen Forschung zu leiblichen Bildungsprozessen bei mehrsprachigen Vorschulkindern
description Die in diesem Beitrag vorgestellte interdisziplinäre Studie wurde in einem bayrischen Kindergarten mit sieben fünf-siebenjährigen Kindern unterschiedlicher Erstsprachen durchgeführt. Sie untersucht, welche kindlichen Entwicklungen sich in leiborientierten, sprachlichen Lernszenarien ergeben und wie diese anhand von Bewegungs- und Sprachprofilen sichtbar gemacht werden können. Der Beitrag begründet aus phänomenologischer, bewegungs- und entwicklungstheoretischer sowie sprachdidaktischer Perspektive die Bedeutung einer leiborientierten Sprachbildung im Elementarbereich. Um der Komplexität der multimodalen Prozesse der Sprachaneignung gerecht zu werden, wurde ein eigenes forschungsmethodologisches Setting mit interdisziplinär angepassten Instrumenten entwickelt. Dieser innovative methodische Ansatz ermöglicht eine mehrperspektivische Analyse der sprachlichen Entwicklung, indem sprachliche, kognitive und leibliche Prozesse systematisch über Datentriangulation verknüpft werden. Die Integration der Verfahren erlaubt nicht nur eine differenzierte Erfassung individueller Entwicklungsverläufe, sondern auch eine präzise Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Leiblichkeit und (fremd)sprachlichem Handeln in unterschiedlichen Lernkontexten.Hierfür wurden zwei subjektorientierte Verfahren eingesetzt: das Kestenberg Movement Profile (KMP) (Kestenberg-Amighi et al., 1999, 2018) und HAVAS 5 – das Hamburger Verfahren zur Analyse des Sprachstandes bei Fünfjährigen (Reich & Roth, 2007). Zusätzlich vertiefen Kinderzeichnungen und Interviews zu diesen Zeichnungen, die nach den HAVAS 5-Kriterien ausgewertet werden, die sprachliche Analyse.Um die institutionellen und familiären Rahmenbedingungen als sprachbildendes Umfeld der Kinder zu erfassen, werden leitfadengestützte Expert*inneninterviews (Kuckartz, 2007) durchgeführt. Darüber hinaus wird eine leiblich-affektive Forschungshaltung reflektiert, die sich durch einen phänomenologischen Zugang auszeichnet. Diese Forschungshaltung ermöglicht es, die subjektiven, vor-reflexiven Erfahrungen der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und ihre körperlichen sowie sprachlichen Entwicklungen in einem ganzheitlichen Rahmen zu verstehen.
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