„… in meinem eigensten Herzen bin ich geradezu Briefschwärmer“. Bemerkungen zu Theodor Fontanes Briefwerk
Theodor Fontane gehörte zu den begabtesten Briefschreibern seiner Zeit. Der literarische Eigenwert seiner Briefe ist seit langem unbestritten. Vielschichtigkeit, Widersprüchlichkeit, und Nuancenreichtum erweisen sich als wesentliche Charakteristika des Fontaneschen Briefwerks, das hier ausschnitthaf...
Enregistré dans:
| Udgivet i: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Hovedforfatter: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprog: | Allemand |
| Udgivet: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Fag: | |
| Online adgang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | Theodor Fontane gehörte zu den begabtesten Briefschreibern seiner Zeit. Der literarische Eigenwert seiner Briefe ist seit langem unbestritten. Vielschichtigkeit, Widersprüchlichkeit, und Nuancenreichtum erweisen sich als wesentliche Charakteristika des Fontaneschen Briefwerks, das hier ausschnitthaft vorgestellt werden soll. Fontane, der sich gegenüber Zeitgenossen gern als „Mann der brieflichen Conversation“ stilisierte, hatte dabei nicht den Anspruch, seine privaten Briefe als literarische Kunstwerke für ein breites Publikum zu konzipieren oder gar zu veröffentlichen. Vielmehr erschuf er sich in den Briefen eine eigenständige, dialogisch ausgerichtete Welt, deren Grenzen zu seinem literarischen Schaffen jedoch immer durchlässig und fließend waren. Was im privaten Raum des Briefes möglich war und formuliert wurde, ging bei Fontane nicht selten in die literarische Form, in seine Reisebeschreibungen, Theaterkritiken, Erzählungen und Romane über. |
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