„Ende Juli. Eine Fliege stirbt: Weltkrieg“. Zu Robert Musils Wahrnehmung des Krieges
Wie viele andere Schriftsteller seiner Zeit reagierte Robert Musil auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit Begeisterung. Die Euphorie verflog rasch, was blieb, war eine Faszination für die durch die Mobilisierung freigesetzten Gefühle. Über den Krieg selbst, über seinen Einsatz an der Front, beri...
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| Опубликовано в: : | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Главный автор: | |
| Формат: | Article ou chapitre numérique |
| Язык: | Allemand |
| Опубликовано: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Предметы: | |
| Online-ссылка: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Итог: | Wie viele andere Schriftsteller seiner Zeit reagierte Robert Musil auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit Begeisterung. Die Euphorie verflog rasch, was blieb, war eine Faszination für die durch die Mobilisierung freigesetzten Gefühle. Über den Krieg selbst, über seinen Einsatz an der Front, berichtet Musil auffallend wenig. Das Massensterben in den Materialschlachten scheint sich nicht in Worte fassen zu lassen. Das Grauen kommt verschoben auf sterbende Fliegen oder verwesende Mäuse zum Ausdruck. Im Fliegerpfeil-Episode, einem Kriegserlebnis, ist die Möglichkeit eines persönlichen Todes angelegt. |
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