Sarah Kirsch, la fugitive et l’enracinée
Sarah Kirsch, die 1977 im Zuge der Biermann-Affäre die DDR verließ, nimmt unter den übergesiedelten ostdeutschen Dichtern und Künstlern einen zugleich typischen und einzigartigen Platz ein : typisch aufgrund ihrer Weigerung, sich als Exilantin zu bezeichnen, die sie mit vielen anderen ihrer Kollegen...
שמור ב:
| הוצא לאור ב: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| מחבר ראשי: | |
| פורמט: | Article ou chapitre numérique |
| שפה: | Français |
| יצא לאור: |
Cahiers d’études germaniques
2023
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| נושאים: | |
| גישה מקוונת: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| סיכום: | Sarah Kirsch, die 1977 im Zuge der Biermann-Affäre die DDR verließ, nimmt unter den übergesiedelten ostdeutschen Dichtern und Künstlern einen zugleich typischen und einzigartigen Platz ein : typisch aufgrund ihrer Weigerung, sich als Exilantin zu bezeichnen, die sie mit vielen anderen ihrer Kollegen wie Uwe Johnson teilt, aber auch einzigartig aufgrund ihrer konkreten Suche nach einer Verwurzelung in der schleswig-holsteinischen Heimat, wo sie sich 1982 niederließ. Ihre Gedichte geben uns Zugang zu den zwei scheinbar widersprüchlichen Facetten eines freiheitsliebenden, in die Flüchtigkeit der Dinge verliebten lyrischen Ichs, das „immer“ bereit ist, „auf das letzte/ Fahrende Schiff im September“ zu springen, das aber auch ohne Unterlass den Boden, die Pflanzen, die Jahreszeiten, die Vogelarten und die Gegend zu schildern versucht, in der es beharrlich wurzelt. Hier wird der kontrapunktische Aufbau dieser beiden Aspekte in der Kontinuität des Werks vor der Übersiedlung untersucht und uns ein kurzer Einblick in die Einsamkeit gewährt, die mit dieser doppelten Suche nach Freiheit und Verwurzelung einhergeht. |
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