Fit im Schlaf!
Die umfassende Durchsetzung von Medientechnologien digitaler Selbstüberwachung und -quantifizierung mit dem Ziel der Selbstoptimierung verwickelt Nutzerinnen in zunehmendem Maße in biopolitische Feedbackloops: Gleichermaßen intim und vernetzt, sensorisch und technisch sowie privat und öffentlich doc...
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| 出版年: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 第一著者: | |
| フォーマット: | Article ou chapitre numérique |
| 言語: | Allemand |
| 出版事項: |
Cahiers d’études germaniques
2021
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| 主題: | |
| オンライン・アクセス: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 要約: | Die umfassende Durchsetzung von Medientechnologien digitaler Selbstüberwachung und -quantifizierung mit dem Ziel der Selbstoptimierung verwickelt Nutzerinnen in zunehmendem Maße in biopolitische Feedbackloops: Gleichermaßen intim und vernetzt, sensorisch und technisch sowie privat und öffentlich docken Verfahren des datafizierten Selbstzugriffs an vorherrschende neoliberale Ideologien des „24/7“ und des Imperativs potentiell unabschließbarer Optimierbarkeit an. Der Beitrag untersucht vor diesem Hintergrund populäre Schlaf-Apps hinsichtlich ihrer algorithmisch-gouvernementalen Wirkweisen als Medien und diskutiert diesen eingeschriebene Politiken der Entgrenzung von Arbeit: Die Arbeit am Selbst mittels Self-Tracking wird mithin als Interface kenntlich, das komplexe Subjektivierungsvorgänge in ein Feld technischer Machbarkeit unter plattformkapitalistischen Voraussetzungen einschreibt und für dieses formatiert. |
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