Une exclusion qui ne dit pas son nom ?

Der Rap treibt die für die Kunstszene typischen Karrieremodalitäten auf die Spitze: Ungewissheit, projektförmige Organisation, von Ungleichheit geprägte Erfolgschancen. Es ist auch ein Bereich, in dem Frauen verhältnismäßig unterrepräsentiert sind: ca. 5% im Zeitraum von 1990 bis 2018. Anhand prosop...

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Sparad:
Bibliografiska uppgifter
I publikationen:Travail, genre et sociétés | 53 | 1 | 2025-04-17 | p. 43-60 | 1294-6303
Huvudupphovsman: Hammou, Karim
Materialtyp: Article ou chapitre numérique
Språk:Français
Publicerad: 2025
Ämnen:
Länkar:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Beskrivning
Sammanfattning:Der Rap treibt die für die Kunstszene typischen Karrieremodalitäten auf die Spitze: Ungewissheit, projektförmige Organisation, von Ungleichheit geprägte Erfolgschancen. Es ist auch ein Bereich, in dem Frauen verhältnismäßig unterrepräsentiert sind: ca. 5% im Zeitraum von 1990 bis 2018. Anhand prosopographischer Daten und biographischer Interviews geht der vorliegende Artikel den unterschiedlichen Rekrutierungsweisen der Rapperinnen nach und verwirft dabei die Idee eines allgemeingültigen Modells von «selektivem Matching» zwischen Profis mit vergleichbaren Qualitätsmerkmalen. Ganz im Gegenteil setzt die Auslese von Profi-Rapperinnen auf genderspezifische persönliche Bekanntenkreise, für die Rap-Szene typische männerzentrierte Auffassungen von Qualität und Authentizität, sowie auf die in der Musikindustrie vorherrschenden heteronormativen und am Mainstream orientierten musikalischen Standards. Die zeitliche Ausgestaltung dieser Auswahlverfahren setzt Frauen und Geschlechterminderheiten Double Bind-Situationen aus, die das Fußfassen und eine dauerhafte Etablierung auf diesem Arbeitsmarkt schwer machen.