Wirtschaftliche und Kommerzielle Entwicklungszusammenarbeit

Der Verfasser vertritt den Standpunkt, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und der dritten Welt durch ein schwerwiegendes Missverhältnis gekennzeichnet sind. Der Autor zeigt zunächst den wirtschaftlichen Kontext auf und befasst sich dann mit der Einbeziehung der Ziele der Entw...

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Detalhes bibliográficos
Publicado no:URI:https://journals.openedition.org/sjep,
Autor principal: Brawand, Antoine
Formato: Article ou chapitre numérique
Idioma:Français
Publicado em: Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik 2013
Acesso em linha:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Descrição
Resumo:Der Verfasser vertritt den Standpunkt, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und der dritten Welt durch ein schwerwiegendes Missverhältnis gekennzeichnet sind. Der Autor zeigt zunächst den wirtschaftlichen Kontext auf und befasst sich dann mit der Einbeziehung der Ziele der Entwicklungszusammenarbeit in das Feld der Wirtschaftspolitik. Seit dem 28. November 1978 gibt es einen Bundesbeschluss, der finanzielle Mittel für wirtschafts- und handelspolitische Massnahmen im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit freigibt. Von den Ausgaben her gesehen sind hauptsächlich die Mischkredite und die Zahlungsbilanzhilfe in diesen Massnahmen enthalten. Der Verfasser erörtert auch die Fragen der Grundprodukte, der Industrialisierung und der Handelsförderung zugunsten der Entwicklungsländer. Er analysiert die gegenwärtigen Handlungsprinzipien der Eidgenossenschaft im Bereich der Mischkredite, die Darlehensbedingungen, das Nutzungsfeld dieser Kredite und die Wahl der verschiedenen Länder als Empfänger einer solchen Hilfe. Es ist festzustellen, dass die Erteilung der Mischkredite den schweizerischen Aussenhandel dank Finanzierung der Lieferungen unterstützt. Dadurch festigt sich auch die Stellung schweizerischer Firmen auf manchen Handelsplätzen. Zum Abschluss dieser Untersuchung kommt der Verfasser zu dem Ergebnis, dass die Aussenwirtschaftspolitik noch zu wenig die Zielen der Entwicklungszusammenarbeit berücksichtigt. Es geht vor allem darum, die Tätigkeit der Privatunternehmen effektiv in eine für die Entwicklung günstige Richtung zu steuern.