4. Humanitäre Hilfe

Im Juni 2007 bewilligte das Bundesparlament den Rahmenkredit von 1,5 Milliarden Franken, der zur Finanzierung der Aktivitäten der internationalen humanitären Hilfe der Eidgenossenschaft von 2007 bis 2011 bestimmt ist. Diese Aktivitäten werden sich an einer aktualisierten Strategie („Strategie 2010“...

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Detaylı Bibliyografya
Yayımlandı:URI:https://journals.openedition.org/sjep,
Yazar: Tschumi Canosa, Xavier
Materyal Türü: Article ou chapitre numérique
Dil:Allemand
Baskı/Yayın Bilgisi: Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik 2010
Online Erişim:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Özet:Im Juni 2007 bewilligte das Bundesparlament den Rahmenkredit von 1,5 Milliarden Franken, der zur Finanzierung der Aktivitäten der internationalen humanitären Hilfe der Eidgenossenschaft von 2007 bis 2011 bestimmt ist. Diese Aktivitäten werden sich an einer aktualisierten Strategie („Strategie 2010“ der humanitären Hilfe) orientieren, die auf Partnerschaften und Allianzen setzt und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) vier Schwerpunktaufgaben im humanitären Bereich zuweist : Prävention und Vorsorge ; Nothilfe ; Wiederaufbau und Rehabilitation ; Anwaltschaft.Im Jahr 2006 hat die humanitäre Hilfe der Schweiz zu Ausgaben in Höhe von 301,5 Millionen Franken geführt ; davon entfielen 295 Millionen auf Länder, die öffentliche Entwicklungshilfe erhalten. Die bilaterale humanitäre Hilfe des Bundes kam (wie bereits seit einigen Jahren) hauptsächlich dem Sudan, Pakistan und Afghanistan sowie dem Libanon und den Gebieten unter palästinensischer Verwaltung (2006 in ausgeprägterem Masse als bislang) zugute. Die Folgen des Tsunami vom Dezember 2004 sind in den Aufwendungen der Schweiz für humanitäre Hilfe im Jahr 2006 nicht mehr klar zu erkennen.Das Globale Humanitäre Forum (GHF) wurde im Juni 2007 in Genf gegründet. Es hielt seine Eröffnungsfeier unter dem Vorsitz des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan im Oktober 2007 ab. Diese Zusammenkunft war den humanitären Folgen des Klimawandels gewidmet. Das war auch das zentrale Thema der ersten Session der Globalen Plattform zur Reduzierung von Katastrophenrisiken, die im Juni 2007 in Genf stattfand.