Zu einer neuen Politik der DEZA gegenüber den NGOs

In offiziellen Dokumenten legt der Bund oft Gewicht auf die gegenseitige Ergänzung der Hilfe von Schweizer NGOs, die in der Entwicklungspolitik aktiv sind, einerseits, und der öffentlichen Hilfe andererseits, wie auch auf die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den NGO und der öffentlichen Finanzierung...

Volledige beschrijving

Bewaard in:
Bibliografische gegevens
Gepubliceerd in:URI:https://journals.openedition.org/sjep,
Hoofdauteur: Fust, Walter
Formaat: Article ou chapitre numérique
Taal:Allemand
Gepubliceerd in: Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik 2010
Online toegang:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Omschrijving
Samenvatting:In offiziellen Dokumenten legt der Bund oft Gewicht auf die gegenseitige Ergänzung der Hilfe von Schweizer NGOs, die in der Entwicklungspolitik aktiv sind, einerseits, und der öffentlichen Hilfe andererseits, wie auch auf die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den NGO und der öffentlichen Finanzierung von Aktivitäten der NGOs. Als Ergänzung zu verschiedenen Texten in diesem Dossier, und um die Zukunftsaussichten der Beziehungen zwischen Staat und NGOs noch deutlicher aufzuzeigen, hat sich das Redaktionskomitee des Jahrbuchs mit DEZA-Direktor Walter Fust zu einem Gespräch getroffen1. Andere Artikel dieses Dossiers befassen sich mit öffentlichen Finanzierungsformen für NGO-Aktivitäten, mit von der DEZA erteilten spezifischen Aufträgen, mit den Beiträgen an mehrjährige Programme bestimmter NGOs und der Finanzierung humanitärer Aktivitäten. Die Zusammenarbeit zwischen der DEZA und den Hilfswerken geht auf die Anfänge der öffentlichen Entwicklungshilfe in den 50er Jahren zurück. Aber der internationale Kontext hat sich in den letzten Jahren geändert, da die Konkurrenz zwischen den NGOs und anderen Akteuren der Zusammenarbeit, wie Privatunternehmen, private Berater, NGOs aus den Ländern des Südens, immer mehr gestiegen ist. 2004 war eine Evaluation der Politik der DEZA gegenüber den NGO im Gang. Das folgende Gespräch zeigt die im nationalen und internationalen Kontext aufgetretenen Veränderungen und deren Bedeutung für die Arbeit der Schweizer Hilfswerke auf.