7. Internationale Finanzbeziehungen
Nach einem verhaltenen Aufschwung der Weltwirtschaft Ende 2001 und Anfang 2002 geriet die Erholung der Weltkonjunktur im Verlaufe des Jahres 2002 wieder stark ins Stocken. Weil sich zahlreiche Risiken für den Konjunkturverlauf verstärkten, wurden sämtliche Wachstumsprognosen reduziert. Auch die Konj...
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| Udgivet i: | URI:https://journals.openedition.org/sjep, |
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| Hovedforfatter: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprog: | Allemand |
| Udgivet: |
Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik
2010
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| Online adgang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | Nach einem verhaltenen Aufschwung der Weltwirtschaft Ende 2001 und Anfang 2002 geriet die Erholung der Weltkonjunktur im Verlaufe des Jahres 2002 wieder stark ins Stocken. Weil sich zahlreiche Risiken für den Konjunkturverlauf verstärkten, wurden sämtliche Wachstumsprognosen reduziert. Auch die Konjunktur in den Entwicklungsländern und die Kapitalflüsse in diese Länder waren davon negativ betroffen.Die Unsicherheiten erhöhten die Neigung der Investoren nach Sicherheit. Die Kapitalflüsse nach Entwicklungsländern sanken und wurden teurer. Argentinien und die Türkei gerieten in schwere Finanzkrisen, später auch Uruguay und Brasilien. Diskussionen um ein internationales Konkursrecht für souveräne Staaten wurden vorangetrieben. Bei den Entschuldungsmassnahmen gegenüber den ärmsten Ländern traten neue Schwierigkeiten auf. |
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