1. Aussenpolitik
Am ersten Januar 2003 trat Micheline Calmy-Rey als Nachfolgerin von Bundesrat Joseph Deiss das Amt der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) an. Die neue Bundesrätin tritt für eine sichtbare und kohärente Aussenpolitik ein und will die Bereiche Friedensför...
Sábháilte in:
| Foilsithe in: | URI:https://journals.openedition.org/sjep, |
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| Príomhchruthaitheoir: | |
| Formáid: | Article ou chapitre numérique |
| Teanga: | Allemand |
| Foilsithe / Cruthaithe: |
Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik
2010
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| Rochtain ar líne: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Achoimre: | Am ersten Januar 2003 trat Micheline Calmy-Rey als Nachfolgerin von Bundesrat Joseph Deiss das Amt der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) an. Die neue Bundesrätin tritt für eine sichtbare und kohärente Aussenpolitik ein und will die Bereiche Friedensförderung und humanitäres Völkerrecht stärken. Wie auch von der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates angeregt, soll das diplomatische Aussennetz überprüft werden. Die Zusammenarbeit zwischen den Botschaften und den Koordinationsbüros der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) will die Departementschefin stärken und Synergien ausschöpfen1.Als Vollmitglied der Vereinten Nationen konnte die Schweiz ihre aussenpolitischen Interessen besser wahrnehmen. Als Grundlage dazu diente weiterhin der Aussenpolitische Bericht des Bundesrates aus dem Jahr 20002. Durch den UNO-Beitritt ist der Bundesrat gehalten, sich in der internationalen Politik klar zu positionieren. Der Irakkonflikt war eines dieser Ereignisse, zu welchem die Schweiz Stellung nahm.Im israelisch-palästinensischen Konflikt nahm die Schweiz eine aktive Rolle als humanitärer Akteur wahr und unterstützte eine Friedensinitiative der israelischen und palästinensischen Zivilgesellschaft. |
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