12. Asylpolitik und Migrationsfragen
Die zu Beginn der 90er Jahre begonnene umfassende Erneuerung der schweizerischen Migrationspolitik mündete Ende 2005 in die Verabschiedung eines neuen Ausländergesetzes, welches die Gesetzesgrundlage von 1931 ersetzt, und in eine weitere Revision des Asylgesetzes von 1999. Die Verschärfung des Asylr...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/sjep, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Allemand |
| Publicat: |
Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik
2010
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| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Die zu Beginn der 90er Jahre begonnene umfassende Erneuerung der schweizerischen Migrationspolitik mündete Ende 2005 in die Verabschiedung eines neuen Ausländergesetzes, welches die Gesetzesgrundlage von 1931 ersetzt, und in eine weitere Revision des Asylgesetzes von 1999. Die Verschärfung des Asylrechts wurde von einem markanten Rückgang der Asylgesuche in der Schweiz wie auch in ganz Europa begleitet. Parallel dazu hat die Schweiz mit dem Abkommen über die Personenfreizügigkeit für Bürgerinnen und Bürger aller 25 EU-Mitgliedsländer und mit ihrem Beitritt zu den Abkommen von Schengen und Dublin ihre Annäherung an die EU-Politik konsolidiert. Die Öffnung des Landes für Europäerinnen und Europäer geht mit einem verstärkten Ausschluss von Menschen aus anderen Regionen der Welt einher. |
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