4. Humanitäre Hilfe
Der Bundesrat hat im November 2006 seine neue „Botschaft über die Weiterführung der internationalen humanitären Hilfe der Eidgenossenschaft“ vorgelegt. Die Botschaft vermittelt einen Überblick über die wichtigsten humanitären Aktionen der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) seit 2001...
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| Xuất bản năm: | URI:https://journals.openedition.org/sjep, |
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| Tác giả chính: | |
| Định dạng: | Article ou chapitre numérique |
| Ngôn ngữ: | Allemand |
| Được phát hành: |
Schweizerisches Jahrbuch für Entwicklungspolitik
2010
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| Truy cập trực tuyến: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Tóm tắt: | Der Bundesrat hat im November 2006 seine neue „Botschaft über die Weiterführung der internationalen humanitären Hilfe der Eidgenossenschaft“ vorgelegt. Die Botschaft vermittelt einen Überblick über die wichtigsten humanitären Aktionen der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) seit 2001 und führt die aktuellen und künftigen Herausforderungen der humanitären Hilfe auf. Ein grosser Teil der Botschaft befasst sich ferner mit der Analyse der Beziehungen zu den hauptsächlichen Partnern der DEZA (staatliche und multilaterale Partner, Hilfswerke) und mit der Koordination mit den anderen im Ausland tätigen Bundesämtern (Aktionen zur Förderung von Frieden und Menschenrechten, Zusammenarbeit der Armee, Flüchtlingshilfe, Staatssekretariat für Wirtschaft). Der neue Finanzbetrag für die Jahre 2007 bis 2011 beläuft sich auf 1,5 Milliarden Franken, was dem Gesamtbetrag des vorhergehenden Rahmenkredits entspricht.Die humanitäre Hilfe der Schweiz belief sich 2005 auf 303,7 Millionen Franken, 22,8 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Haupteinsatzgebiete waren (in absteigender Reihenfolge der ausgezahlten Beträge) die vom Tsunami im Dezember 2004 betroffenen Länder in Asien, der Sudan (Darfurkrise), Afghanistan, die Region der Grossen Seen in Afrika, Pakistan (nach dem Erdbeben), der Kaukasus und Palästina. Rund ein Drittel der humanitären Hilfe der Schweiz entfällt auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Die direkten Einsätze des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) machen ein Fünftel der humanitären Hilfe aus. 37 Prozent der humanitären Hilfe läuft über UN-Organisationen, vor allem über das Welternährungsprogramm (WFP), das Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) und das Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). 8 Prozent der öffentlichen humanitären Hilfe wird über die Partnerhilfswerke der DEZA geleitet. |
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