De la métropole académique à l'université de province. Note sur la place de Vienne dans le marché international des études supérieures (1880-1938)
Die Untersuchung verfolgt den Aufstieg und den Verfall der Universität Wien und anderer Wiener Hochschulen, die eine Zeit lang die österreichische Hauptstadt zu einer europäischen akademischen Metropole machten. In den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg stand Wien an zweiter Stelle nach Paris in d...
Zapisane w:
| Wydane w: | URI:https://journals.openedition.org/rgi, |
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| 1. autor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Język: | Français |
| Wydane: |
Revue germanique internationale
2011
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| Dostęp online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Streszczenie: | Die Untersuchung verfolgt den Aufstieg und den Verfall der Universität Wien und anderer Wiener Hochschulen, die eine Zeit lang die österreichische Hauptstadt zu einer europäischen akademischen Metropole machten. In den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg stand Wien an zweiter Stelle nach Paris in der Beliebtheit ausländischer Studenten. Als ausländische Studenten werden in diesem Zusammenhang solche aus den nichtösterreichischen Provinzen der Habsburgermonarchie, oder Studenten mit einem fremden Nachnamen, oder solche, die eine nichtdeutsche Muttersprache hatten, definiert. Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung der soziokulturellen Spezifika dreier Fakultäten der Universität Wien 1880 und 1900 (Jura, Medizin und Philosophie) zeigen, wie sich diese Studenten nach regionalen, sozialen, nationalen, Alters- und Abstammungskategorien einteilen, die Wiens Zentralität auf dem internationalen akademischen Markt in den letzten Jahren der Habsburgermonarchie beweisen. Die Rolle der jüdischen Studenten erweist sich in diesem Zusammenhang als besonders bedeutend. Deren schrittweises Verschwinden in der Zwischenkriegszeit als Folge der wachsenden antisemitischen und nazistischen Drucks führte zum unaufhaltsamen Verfall Wiens als Hauptanziehungspunkt für ausländische Studenten in Europa. |
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