La culture juive germanophone de Bucovine et de Czernowitz
Die Arbeit nimmt sich vor, die sozialgeschichtlichen Voraussetzungen des von Alfred Sperber schon 1930 angekündigten « Wunders », daß in der Bukowina « selbständig und losgelöst von jedem Zusammenhang mit demUrsprungsgebiet, ein Zweig der deutschen Sprache schöpferisch rege zu werden beginnt », mit...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/rgi, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Français |
| Publicat: |
Revue germanique internationale
2011
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| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Die Arbeit nimmt sich vor, die sozialgeschichtlichen Voraussetzungen des von Alfred Sperber schon 1930 angekündigten « Wunders », daß in der Bukowina « selbständig und losgelöst von jedem Zusammenhang mit demUrsprungsgebiet, ein Zweig der deutschen Sprache schöpferisch rege zu werden beginnt », mit dem absoluten ästhetischen Höhepunkt in Paul Celans dichterischem Werk, im Lichte der neuesten Forschungen zur Geschichte des jüdischen Bildungsbürgertums in Mitteleuropa zu klären und zu veranschaulichen. Nachdem die kulturellen Entwicklungen in dem östlichsten Kronland der k.u.k. Monarchie zwischen 1848 und 1918 in unmittelbarer Verbindung mit den Besonderheiten der sozialen und politischen Lage der Bukowinaer deutschprachigen Juden analysiert werden, soll die expressionistische Episode um die Czernowitzer Zeitschrift Der Nerv (1919), in deren Folge sich ein deutschprachig autonomes kulturelles Feld in der an Rumännien angeschlossenen Provinz etablierte, als Versuch gelten, die von einer verfeindeten Umgebung bedrohte soziale Identität der jüdischen Bourgeoisie und ihrer Czernowitzer Urbanen Zivilisation kulturell zu sichern und notfalls zu retten. |
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