Les frontières allemandes dans l'histoire : un « diktat » de la géographie ?
In der deutschsprachigen Geographie ist es — etwa von 1800 bis um 1960 — Mode gewesen, die Natur als sinngeladene Materie zu verstehen, die von sich aus darauf drängt, daß der Mensch diesem Sinn im Gang der Geschichte konkrete Gestalt gibt. Am Beispiel des Begriffs der « natürlichen Grenze » und des...
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| Xuất bản năm: | URI:https://journals.openedition.org/rgi, |
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| Tác giả chính: | |
| Định dạng: | Article ou chapitre numérique |
| Ngôn ngữ: | Français |
| Được phát hành: |
Revue germanique internationale
2011
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| Truy cập trực tuyến: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Tóm tắt: | In der deutschsprachigen Geographie ist es — etwa von 1800 bis um 1960 — Mode gewesen, die Natur als sinngeladene Materie zu verstehen, die von sich aus darauf drängt, daß der Mensch diesem Sinn im Gang der Geschichte konkrete Gestalt gibt. Am Beispiel des Begriffs der « natürlichen Grenze » und des « Mitteleuropa » -Begriffs läß sich jedoch zeigen, wie wenig natürlich der Willen der Natur ist und wie sehr er der Subjektivität des Menschen entspringt : Je nach politischen Interessenkonstellationen verschoben sich auch die von den Geographen propagierten « natürlichen Grenzen » Deutschlands und Mitteleuropas. Wenn deutsche Historiker in jüngster Zeit erneut die « Logik der Geographie » beschwören, um die Besonderheiten der deutschen Geschichte zu erklären, so zeigt gerade die Geschichte der geographischen Wissenschaft die Verfehltheit dieses Vorgehens. |
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