Le Saint Empire romain germanique dans les représentations européennes, 1648-1789 : « équilibre », « milieu », « centre »
Aus der Perspektive der Nationalstaatsbildung hat das Heilige Römische Reich Deutscher Nation nach seiner Auflösung 1806 eine schlechte Presse. Tatsächlich nimmt es, in der Mitte und zwischen den Großmächten Europas gelegen, einen bemerkenswerten konstitutionellen Status zwischen Konföderation und S...
Kaydedildi:
| Yayımlandı: | URI:https://journals.openedition.org/rgi, |
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| Materyal Türü: | Article ou chapitre numérique |
| Dil: | Français |
| Baskı/Yayın Bilgisi: |
Revue germanique internationale
2011
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| Online Erişim: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Özet: | Aus der Perspektive der Nationalstaatsbildung hat das Heilige Römische Reich Deutscher Nation nach seiner Auflösung 1806 eine schlechte Presse. Tatsächlich nimmt es, in der Mitte und zwischen den Großmächten Europas gelegen, einen bemerkenswerten konstitutionellen Status zwischen Konföderation und Staat ein, der bereits zeitgenössisch innen- und außenpolitisches, aber auch rechts- und verfassungstheoretisches Interesse geweckt hat.Doch gerade aus französischer Sicht, insbesondere auf antiabsolutistischer Position, erscheint die Praxis der Reichsverfassung trotz ihrer Komplexität zeitweise als Modell einer friedenssichernden Vergesellschaftung und Integration der Völker Europas nicht auf transnationaler, sondern auf vornationaler Ebene.Diese historische Option ist eine Utopie des 18. Jahrhunderts geblieben, welche dann von der Bildung der Territorial- und Nationalstaaten an systematisch verdrängt worden und insbesondere mit den Kriegen der Französischen Revolution in Vergessenheit geraten ist. Europa scheint dann im 19. Jahrhundert nur noch transnational denk- und konzipierbar zu sein. |
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