Visions russes de l'Europe centrale occidentalistes et Slavophiles
In den 1830er und 1840er Jahren entbrannte in Rußland die Auseinandersetzung zwischen den Anhängern eines westeuropäischen und eines spezifisch nationalen Entwicklungsmodells. Auf diese strukturbildende Zäsur, die in der mittelalterlichen von Byzanz geprägten Kulturgeschichte Rußlands wurzelt, lasse...
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| Publicado en: | URI:https://journals.openedition.org/rgi, |
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| Autor Principal: | |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Français |
| Publicado: |
Revue germanique internationale
2011
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| Acceso en liña: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | In den 1830er und 1840er Jahren entbrannte in Rußland die Auseinandersetzung zwischen den Anhängern eines westeuropäischen und eines spezifisch nationalen Entwicklungsmodells. Auf diese strukturbildende Zäsur, die in der mittelalterlichen von Byzanz geprägten Kulturgeschichte Rußlands wurzelt, lassen sich die unterschiedlichen Vorstellungen des europäischen Raums zurückführen. E. Dmitrieva beschreibt die jeweilige Einstellung der beiden Publizisten Kireievski und Tchaadaiev, umreißt die feindlichen und doch ineinander überfließenden Lager von Okzidentalisten und Slavophilen, untersucht unter diesem Gesichtspunkt die russische Wahrnehmung der einzelnen europäischen Länder und legt dabei den Akzent auf Deutschland. In der russischen Geistesgeschichte wird der Spannungsraum Zentraleuropa von einem mythischen europäisch-asiatischen Konfliktraum überdeckt. |
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