La réception de Humboldt dans la pensée linguistique russe, de Potebnja à Vygotskij
Der wichtigste Vertreter der russischen Sprachphilosophie in der Nachfolge Wilhelm von Humboldts ist Aleksandr Afanas’evi Potebnja (1835-1891). Er entwi-ckelte das Konzept der « inneren Form » weiter und wendete es auf umfangreiches Material aus den slavischen Sprachen an. Neben Arbeiten zur Sprachp...
Gespeichert in:
| Veröffentlicht in: | URI:https://journals.openedition.org/rgi, |
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| 1. Verfasser: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprache: | Français |
| Veröffentlicht: |
Revue germanique internationale
2009
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| Online Zugang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Zusammenfassung: | Der wichtigste Vertreter der russischen Sprachphilosophie in der Nachfolge Wilhelm von Humboldts ist Aleksandr Afanas’evi Potebnja (1835-1891). Er entwi-ckelte das Konzept der « inneren Form » weiter und wendete es auf umfangreiches Material aus den slavischen Sprachen an. Neben Arbeiten zur Sprachphilosophie und Grammatik forschte er auch zu den Beziehungen zwischen Sprachwerk und Kunst-werk und inspirierte so die Literaturwissenschaft. Seine Schüler führten seine syntaktischen Studien fort, insbesondere aber seine Anregungen zur Poetik und zu einer psychologisch begründeten Literaturtheorie. Potebnjas Sprachphilosophie war außerdem der Anstoß für die « kulturhistorische Psychologie » von L. S. Vygotskij und die sich anschließenden Arbeiten zum Komplex « Denken und Sprechen » sowjetischer Psycholinguisten. |
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