Die frühe Gotik im Heiligen Römischen Reich: Neue Fragen, Methoden, Ergebnisse und Lücken in der Forschung
Die jüngere Forschung zur frühen gotischen Architektur in Deutschland wird vor allem durch die Ergebnisse von Restaurierungsmaßnahmen sowie methodisch komplexe Bauuntersuchungen bestimmt. Dies trifft besonders für die Bauten in der ehemaligen DDR zu, die nach 1990 im Zuge von Sanierungen intensiv er...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/perspective, |
|---|---|
| المؤلف الرئيسي: | |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Allemand |
| منشور في: |
Perspective
2016
|
| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | Die jüngere Forschung zur frühen gotischen Architektur in Deutschland wird vor allem durch die Ergebnisse von Restaurierungsmaßnahmen sowie methodisch komplexe Bauuntersuchungen bestimmt. Dies trifft besonders für die Bauten in der ehemaligen DDR zu, die nach 1990 im Zuge von Sanierungen intensiv erforscht werden konnten. Dies hat eine Dynamik in die gesamte Forschung gebracht. Aber auch für scheinbar bestens bekannte Kathedralen im Westen wie diejenigen von Köln und Regensburg, oder die Zisterzienserkirche von Altenberg, wurden völlig neue Forschungsergebnisse vorgelegt. Es eröffnen sich Perspektiven, welche den Transfer von gotischem Formengut nach Deutschland und dessen Verbreitung dort vorrangig unter solchen Aspekten wie der Bedeutung von Religiosität, Geschlecht, Institutionen, Medien und Techniken behandeln. Der alte, eindimensional national fixierte Diskurs ist nicht nur längst als falsch erkannt, sondern wegen der viel spannenderen neuen Fragestellungen schlicht uninteressant geworden. |
|---|