Träume, Utopien, Visionen und Territorien: Annotationen zur Napoleonischen Ikonographie 1814–1941/44
Die in diesem Aufsatz weitgehend synonym gebrauchten Begriffe „Traum“, „Utopie“ und „Vision“ werden am Beispiel der Napoleonischen Ikonographie untersucht. Die bildliche Napoleon-Rezeption wird dabei gelegentlich durch musikalische und literarische Beispiele ergänzt. Nach einem kurzen Überblick über...
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| Udgivet i: | URI:https://journals.openedition.org/ilcea, |
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| Hovedforfatter: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprog: | Allemand |
| Udgivet: |
ILCEA
2018
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| Fag: | |
| Online adgang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | Die in diesem Aufsatz weitgehend synonym gebrauchten Begriffe „Traum“, „Utopie“ und „Vision“ werden am Beispiel der Napoleonischen Ikonographie untersucht. Die bildliche Napoleon-Rezeption wird dabei gelegentlich durch musikalische und literarische Beispiele ergänzt. Nach einem kurzen Überblick über die Genese der Napoleon-Ikonographie und des Napoleon-Kultes im 1. Kaiserreich wird zunächst die Restaurationszeit und die Juli-Monarchie in den Fokus genommen. Die Ikonographie des 2. Kaiserreiches wird weitgehend ausgespart, da in dieser Zeit die Napoleonische Herrschaft ja Realität und nicht Traum, Utopie bzw. Vision war. Schwerpunkt ist dann die 3. Republik, in der sich das Napoleon-Bild mit der Frage der Revanche gegen Preußen bzw. das Deutsche Reich verband. Hierbei wird besonders auf das wirkungsmächtige Gemälde „Le Rêve“ (Der Traum) von Édouard Detaille (1848–1912) eingegangen. Der Aufsatz schließt mit Bemerkungen zur Nutzung des Motivs „Napoleon“ im 2. Weltkrieg und der Entideologisierung entsprechender Bilddarstellungen nach 1944/45. |
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