Diyanet und ihre politisch-theologischen Aktivitäten in Österreich
Die Anerkennung des Islam seit über 100 Jahren als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich bietet den islamischen Organisationen eine besondere Infrastruktur für ihre religiösen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Aktivitäten. Unter der Dachorganisation IGGiÖ als offizielle Ver...
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| Gepubliceerd in: | URI:https://journals.openedition.org/ejts, |
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| Hoofdauteur: | |
| Formaat: | Article ou chapitre numérique |
| Taal: | Allemand |
| Gepubliceerd in: |
European journal of Turkish studies
2019
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| Onderwerpen: | |
| Online toegang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Samenvatting: | Die Anerkennung des Islam seit über 100 Jahren als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich bietet den islamischen Organisationen eine besondere Infrastruktur für ihre religiösen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Aktivitäten. Unter der Dachorganisation IGGiÖ als offizielle Vertretung muslimischer Organisationen haben verschiedene ethnisch-religiöse Vereine und Verbände neben Moscheen auch weitere Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten überwiegend für ihre ethnisch-religiösen Gruppen etabliert. In den letzten Jahren rückt die Integration dieser ethnisch-religiösen Gruppen immer mehr ins Zentrum der österreichischen Integrationspolitik.Unter diesen Vereinen und Verbänden wird ATIB mit ihrer Abhängigkeit vom Präsidium der türkischen Religionsbehörde [Diyanet İşleri Başkanlığı] in den letzten Jahren als eine besondere Herausforderung für die Beheimatung islamischer Organisationen in Österreich angesehen. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem politischen und religiösen Einfluss von Diyanet auf die politischen und religiösen Angelegenheiten der türkischen Bevölkerung in Österreich durch die ATIB-Moscheen und die damit verbundenen politischen Konsequenzen. |
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