Christian Buhr, Zweifel an der Liebe. Zu Form und Funktion selbstreferentiellen Erzählens im Höfischen Roman
Lieben und über die Liebe reden: das gehört so eng zusammen, dass es fast dasselbe ist. Diese Figur ist eine Erfindung des Mittelalter, vorausgesetzt man versteht unter Liebe nicht so sehr einen universellen menschlichen Affekt, sondern ein Kommunikationsmodell und eine von Oberschichten handelnde...
Salvato in:
| Pubblicato in: | URI:https://journals.openedition.org/crmh, |
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| Autore principale: | |
| Natura: | Article ou chapitre numérique |
| Pubblicazione: |
Cahiers de recherches médiévales et humanistes
2022
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| Accesso online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Riassunto: | Lieben und über die Liebe reden: das gehört so eng zusammen, dass es fast dasselbe ist. Diese Figur ist eine Erfindung des Mittelalter, vorausgesetzt man versteht unter Liebe nicht so sehr einen universellen menschlichen Affekt, sondern ein Kommunikationsmodell und eine von Oberschichten handelnde Utopie, die ausschließlich in der Kunst artikuliert wird. Daher ist das Reden über die Liebe Besingen, Erzählen, Imaginieren. Dem Innersten des hochmittelalterlichen Konzepts des amour courtois ist... |
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