Von der villa Paterniaca zur aecclesiae sanctae Mariae Paternensis. Die Abbatiale von Payerne und ihre Vorgängerbauten im Spiegel der Schriftquellen des ersten Jahrtausend – eine Annäherung

Die cluniazensische Prioratskirche von Payerne VD/CH, die sog. Abbatiale, steht über einem römischen Gebäudekomplex. Ein für das Jahr 587 in Payerne genanntes templum sancte Marie kann nur vage und auf einer Indizienkette aufbauend lokalisiert werden – im Bereich des Gebäudekomplexes zwar, aber unte...

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Cyhoeddwyd yn:URI:https://journals.openedition.org/cem,
Prif Awdur: Faccani, Guido
Fformat: Article ou chapitre numérique
Iaith:Allemand
Cyhoeddwyd: Bulletin du centre d’études médiévales d’Auxerre | BUCEMA 2016
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Crynodeb:Die cluniazensische Prioratskirche von Payerne VD/CH, die sog. Abbatiale, steht über einem römischen Gebäudekomplex. Ein für das Jahr 587 in Payerne genanntes templum sancte Marie kann nur vage und auf einer Indizienkette aufbauend lokalisiert werden – im Bereich des Gebäudekomplexes zwar, aber unter der heutigen Pfarrkirche. Archäologisch erforscht ist diese nicht. Fast 400 Jahre später, 961, 973 und 983 erscheinen die nächsten Erwähnungen einer Kirche und eines Klosters in Payerne. Diese aecclesiae entsprechen einer Stifts- und Klosterkirche. Das Monasterium kann mit der Cluniazenserpriorat identifiziert werden. Doch das Aussehen der im 10. Jahrhundert schriftlich belegten Bauten kann wegen fehlender, exakter archäologischer Datierungen nicht weiter konkretisiert werden.