Le corps transgressif dans le roman La Perte de l’image de Peter Handke

Dieser Artikel möchte die Körperlichkeit im Roman Der Bildverlust von Peter Handke mit dem Begriff der Transgressivität artikulieren. In einer Welt, in der Intensität vorherrscht und alle messbaren, quantifizierbaren Normen, die den Raum strukturieren, hinfällig werden, wird dem Körper eine wesentli...

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Bibliografiset tiedot
Julkaisussa:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Päätekijä: LABARTHE, Gauthier
Aineistotyyppi: Article ou chapitre numérique
Kieli:Français
Julkaistu: Cahiers d’études germaniques 2020
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Linkit:Accès Université d'Orléans et IFPM
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Kuvaus
Yhteenveto:Dieser Artikel möchte die Körperlichkeit im Roman Der Bildverlust von Peter Handke mit dem Begriff der Transgressivität artikulieren. In einer Welt, in der Intensität vorherrscht und alle messbaren, quantifizierbaren Normen, die den Raum strukturieren, hinfällig werden, wird dem Körper eine wesentliche Rolle zugeschrieben. Er birgt in sich eine intime Wahrheit, die die mimetischen Konventionen überschreitet und nicht mehr in den Tiefen des Seins und der Welt verborgen ist, sondern auf der Oberfläche ausgestellt wird. Die Umkehrung aller räumlichen Kategorien des Innen und des Außen verwandelt den Körper in eine durchlässige Membran, in einen vom Werden durchzogenen Zwischenraum. Von einer zentrifugalen Bewegung getrieben, erfährt das Individuum bei Handke seinen Körper als entgrenzt, wobei es sein Gehen mit dem Rhythmus der Welt synchronisiert und sich als fruchtbare Keimzelle für eine neue Gemeinschaft erweist.