Metamorphosen des Körpers im Medium des Hörspiels
In Yoko Tawadas Hörspiel steht die Wahrnehmung des Körpers im Zentrum, wobei die Handlung geschlechterdifferent akzentuiert und interkulturell verfremdet wird. Die Autorin bedient sich zweier Mythen als Vorlage, die verschiedenen Kulturkreisen (japanisch, griechisch) entstammen, aber einen ähnlichen...
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| Опубликовано в: : | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Главный автор: | |
| Формат: | Article ou chapitre numérique |
| Язык: | Allemand |
| Опубликовано: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Предметы: | |
| Online-ссылка: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Итог: | In Yoko Tawadas Hörspiel steht die Wahrnehmung des Körpers im Zentrum, wobei die Handlung geschlechterdifferent akzentuiert und interkulturell verfremdet wird. Die Autorin bedient sich zweier Mythen als Vorlage, die verschiedenen Kulturkreisen (japanisch, griechisch) entstammen, aber einen ähnlichen Kern haben: den Tod und den Wandlungsprozess der Geliebten, die der Mann zurückzugewinnen versucht, und ein damit verbundenes Blickverbot. Bei Tawada geht es dabei um Beherrschung des Lebens und (sprachliche) Deutungsmacht über die Schöpfung – was sich als männliche Herrschaft über den weiblichen Körper manifestiert. Auf subtile Weise spielt Tawada mit der Wahrnehmung der Rezipienten, da das Thema vom Verlust visueller Sicherheit in einem Medium des Hörens verhandelt wird. |
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