Körper/Leib als Schwelle der Übertragung im deutsch-französischen Verhältnis
In Übermittlungsprozessen zwischen verschiedenen Kulturen greift der defiziente Körper mit seinen expressiven Masken ein. Am sinnfälligsten wird dies im Akzent, der stört, trennt, also einen Menschen als fremd abgrenzt und zugleich rüberträgt, nämlich zwei Sprachen verbindet. Der Artikel entwickelt...
Salvato in:
| Pubblicato in: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autore principale: | |
| Natura: | Article ou chapitre numérique |
| Lingua: | Allemand |
| Pubblicazione: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Soggetti: | |
| Accesso online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Riassunto: | In Übermittlungsprozessen zwischen verschiedenen Kulturen greift der defiziente Körper mit seinen expressiven Masken ein. Am sinnfälligsten wird dies im Akzent, der stört, trennt, also einen Menschen als fremd abgrenzt und zugleich rüberträgt, nämlich zwei Sprachen verbindet. Der Artikel entwickelt eine kleine Theorie des Akzents, geht der Thematisierung des Akzents in literarischen Texten nach und sucht dann nach bildlichen Äquivalenten. Der Mitriss des klassizistischen Stils durch Schick sowie eine grenzüberschreitende Folge von Körpergesten von Max Ernst demonstrieren transkulturelle Bildakte. In Brassens’ Fürsprache für geschorene Liebhaberinnen und im zweisprachigen Film (Frantz, Transit) bewirkt der Akzent eine besondere affektive Brisanz. |
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