La peau, frontière perméable du corps ?
Als Grenze des Grenzkörpers und Schwelle zwischen dem Ich und der Welt, zwischen dem von innen erlebten Leib und dem von außen wahrgenommenen oder wahrnehmbaren Körper bildet die Haut, jene unüberbrückbare „Körperwand“ (Sylvia Plath), sowohl eine Hülle als auch ein Bindeglied zur Welt. Dieser Aufsat...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| المؤلف الرئيسي: | |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Français |
| منشور في: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | Als Grenze des Grenzkörpers und Schwelle zwischen dem Ich und der Welt, zwischen dem von innen erlebten Leib und dem von außen wahrgenommenen oder wahrnehmbaren Körper bildet die Haut, jene unüberbrückbare „Körperwand“ (Sylvia Plath), sowohl eine Hülle als auch ein Bindeglied zur Welt. Dieser Aufsatz zielt darauf ab, Hautmechanismen zu erforschen und sie anhand einer Reihe von Paradoxen zu bedenken, die die Haut sowohl zu einer Grenze als auch zu einem Ort des Austauschs und zur Reflexion über den Platz des künstlerischen Schaffens im gesellschaftspolitischen Raum bei Sylvia Plath und Franz Kafka machen. Die Wiener Aktionisten identifizieren sie sogar als Symptom der Selbstzerstörung der Welt und der repressiven Macht von Gesellschaft und Staat über das Individuum. Als wahre Fläche der Einschreibung und Deutung von Welt lädt die Haut uns daher ein, die inzwischen obsolete Gegenüberstellung von Oberfläche und Tiefe, Innerlichkeit und Äußerlichkeit zugunsten einer Schwellenästhetik zu überwinden. |
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