Körper-Grenzen, Zeit-Ränder
Seit der Moderne wird im Tanz die Zeit – unterschiedliche Zeitlichkeiten und Rhythmen– zu einem wichtigen Thema: Zeit-Erfahrungen des Körpers ebenso wie Zeitgestalten der Choreographie werden neu verhandelt. Im zeitgenössischen Tanz wird ebenso sehr die Aufmerksamkeit auf inner- bzw. intra-korporale...
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| Publicado en: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autores principales: | , |
| Formato: | Article ou chapitre numérique |
| Lenguaje: | Allemand |
| Publicado: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Materias: | |
| Acceso en línea: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumario: | Seit der Moderne wird im Tanz die Zeit – unterschiedliche Zeitlichkeiten und Rhythmen– zu einem wichtigen Thema: Zeit-Erfahrungen des Körpers ebenso wie Zeitgestalten der Choreographie werden neu verhandelt. Im zeitgenössischen Tanz wird ebenso sehr die Aufmerksamkeit auf inner- bzw. intra-korporale Rhythmen gelenkt. Mit Jean-Luc Nancy könnte man von einem (tanztechnischen) „Eindringen“ in den Körper, und zugleich mit einem Konzept der „Exkorporation“ argumentieren: denn die Grenzen und die Vorstellungen des Körpers, der Körperlichkeit werden transformiert und erweitert. Die Haut als sensitives Organ berührt und wird berührt und verbindet als durchlässige Membran innen und außen. Die Choreografin und Tänzerin Anna Huber hat in ihren Solo-Arbeiten und interdisziplinären Zusammenarbeiten immer wieder mit Fragen zu diesen Grenzen, zur Zeitlichkeit des Körpers in seiner Relation zu Raum und Umgebung und zur Gleichzeitigkeit verschiedener Wahrnehmungs- und Realitätsebenen experimentiert. Der Doppel-Beitrag von Gabriele Brandstetter und Anna Huber will – ausgehend von einer Einführung in die Fragestellung anhand von unterschiedlichen Beispielen aus dem zeitgenössischen Tanz und dem Werk Anna Hubers – in einem Dialog zwischen Tanzwissenschaft und Tanzkunst die im Titel genannten Fragen explorieren: Wie konfigurieren sich im Tanz Körpergrenzen und Zeitstrukturen? Und welche Relevanz haben Brüche und Verletzlichkeit im Gewebe der körperlichen Resonanzen (nach innen und nach außen)? |
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