Idealisierung, Modellierung, Übersteigerung. Zum deutschen Brautbrief des 18. Jahrhunderts
Der Beitrag bestimmt zunächst das Genre der Brautbriefe, reflektiert ihren Charakter, ihre sozialen Voraussetzungen und grenzt sie vom Liebesbrief wie von der Korrespondenz unverheiratet zusammenlebender Paare ab. Es wird gezeigt, dass die Zeit der Brautbriefe in der Periode zwischen Empfindsamkeit...
Enregistré dans:
| 發表在: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
|---|---|
| 主要作者: | |
| 格式: | Article ou chapitre numérique |
| 語言: | Allemand |
| 出版: |
Cahiers d’études germaniques
2017
|
| 主題: | |
| 在線閱讀: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 總結: | Der Beitrag bestimmt zunächst das Genre der Brautbriefe, reflektiert ihren Charakter, ihre sozialen Voraussetzungen und grenzt sie vom Liebesbrief wie von der Korrespondenz unverheiratet zusammenlebender Paare ab. Es wird gezeigt, dass die Zeit der Brautbriefe in der Periode zwischen Empfindsamkeit und dem ausgehenden 19. Jahrhundert lag. In einem zweiten Teil entwickelt der Autor anhand des Briefwechsels von Herder und Caroline Flachsland seine These, die Brautbriefe seien bestimmt durch Idealisierung des Adressaten, durch den männlichen Wunsch nach Modellierung der Braut und durch stilistische Übersteigerung. |
|---|