Der fließende Gellert und der spitzige Rabener
Die Thematisierung der (eigenen) Autorschaft sowie ggfs. die Wahrung der Anonymität ist für die Selbst- und Werkpolitik von Autoren unerlässlich. Das gilt im 18. Jahrhundert vor allem für die Darstellung in Briefen, die als epistolare Paratexte das Autor- und Werkverständnis sowie das Rezeptionsverh...
Salvato in:
| Pubblicato in: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autore principale: | |
| Natura: | Article ou chapitre numérique |
| Lingua: | Allemand |
| Pubblicazione: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Soggetti: | |
| Accesso online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Riassunto: | Die Thematisierung der (eigenen) Autorschaft sowie ggfs. die Wahrung der Anonymität ist für die Selbst- und Werkpolitik von Autoren unerlässlich. Das gilt im 18. Jahrhundert vor allem für die Darstellung in Briefen, die als epistolare Paratexte das Autor- und Werkverständnis sowie das Rezeptionsverhalten der Leser steuern. Unabhängig davon, ob es sich um faktische oder fingierte Briefe handelt, ob sie im teil-öffentlichen Kreis kursieren oder ob sie durch Publikation öffentlich gemacht werden, spielen diese mit der durch die Briefform suggerierten Authentizität. Gleiches gilt jedoch auch für unautorisiert und meist modifiziert veröffentlichte Briefe, die sich (wie auch Darstellungen durch Dritte, z.B. in Rezensionen oder Nekrologen) der Wirkmacht des Autors entziehen, die aber die Rezeption ihres Werks und die Formierung ihres Autorbildes in der Öffentlichkeit maßgeblich und nachhaltig beeinflussen, was sich am Bsp. des ‚fließenden‘ Gellerts und des ‚spitzigen‘ Rabeners zeigen lässt. |
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