Contre-culture et refus de la société hétéronormée dans Tal der fliegenden Messer (Ruhrtrilogie 1, 2008) de René Pollesch
Als Protestautor und -regisseur hat René Pollesch innerhalb der Volksbühne immer schon eine ambivalente Position bezogen, wobei die Volksbühne als Institution selbst eine Sonderstellung in der Berliner Theaterlandschaft einnimmt. Als Intendant des Praters, einer der Volksbühne angegliederten, kleine...
Zapisane w:
| Wydane w: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 1. autor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Język: | Français |
| Wydane: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Hasła przedmiotowe: | |
| Dostęp online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Streszczenie: | Als Protestautor und -regisseur hat René Pollesch innerhalb der Volksbühne immer schon eine ambivalente Position bezogen, wobei die Volksbühne als Institution selbst eine Sonderstellung in der Berliner Theaterlandschaft einnimmt. Als Intendant des Praters, einer der Volksbühne angegliederten, kleineren Bühne bevorzugt er in Theorie und Praxis eine innovative Theaterform, wobei er den traditionnellen Aufführungsrahmen mehrfach sprengt. Zu fragen wäre: Welche Elemente der herrschenden Theaterkultur werden von Pollesch einem Funktionswechsel unterzogen. Am Beispiel der 2008 entstandenen Aufführung von Tal der fliegenden Messer wird ersichtlich, in welchem Ausmaß Pollesch Anregungen vom amerikanischen Kino (Cassavetes, Tarentino) bekommt, um eine besondere Form des schrägen entertainments zu pflegen, während er sich gleichzeitig vom in seinen Augen nicht mehr zeitgemäßen Brechtschen Erbe distanziert. Polleschs Kapitalismuskritik wird dann leicht zu einer Gender-Theatralisierung mit einem bewusst kitschigen Touch, die sich gegen die herrschende heterosexuelle Theaterkultur richtet: Jahrmarktästhetik, Oper mit bemalten Bühnenbildern, italienischer Neorealismus, Boulevardtheater, aktuelle Disco-Musik beherrschen dann die Bühne. |
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