Entre culture et contre-culture ? Le positionnement du secteur socioculturel dans le Berlin de l’après-unification
Interessiert man sich für Gegenkulturen, so ist der soziokulturelle ein besonderer Sektor, denn hier wird Kunst per se in erster Linie als Instrument der sozialen Innovation angesehen. Die Wiedervereinigung hat den verschiedenen deutschen Bundesregierungen eine neue Verantwortung gegeben: Es ging da...
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| Publicat a: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Autor principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Idioma: | Français |
| Publicat: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Matèries: | |
| Accés en línia: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sumari: | Interessiert man sich für Gegenkulturen, so ist der soziokulturelle ein besonderer Sektor, denn hier wird Kunst per se in erster Linie als Instrument der sozialen Innovation angesehen. Die Wiedervereinigung hat den verschiedenen deutschen Bundesregierungen eine neue Verantwortung gegeben: Es ging darum, die eine Kulturpolitik zu definieren, die die Erhaltung der „ostdeutschen Kultursubstanz“, der DDR-spezifischen populären „Breitenkultur“ ermöglicht. Wie kam es im vereinigten Berlin zu einer wirklichen Begegnung zwischen den oppositionellen Kulturtraditionen der westberliner Gegenöffentlichkeit und der subversiven Tendenzen ostberliner Dissidentenmilieus? Wurde der soziokulturelle Sektor Berlins dadurch neu gestaltet, dass man bereit war, gegen bestimmte soziale Normen zu verstoßen bzw. politische Verkrustungen aufzulockern? Inwiefern stellte der militante Kampf um eine neue Soziokultur eine Form der Gegenkultur dar? Konnte(n) die Erfahrung(en) der gegenkulturellen Milieus der DDR einfach auf das vereinigte Berlin übertragen werden? Und was ist mit der Finanzierung dieses Sektors durch Bund und das Land Berlin? Dieser Beitrag stützt sich auf die mit einigen repräsentativen Akteuren des Berliner soziokulturellen Sektors durchgeführten Gespräche, auf die Protokolle der Bundestagsdebatten über die Finanzierung des Berliner soziokulturellen Sektors, sowie auf die Archivbestände von soziokulturellen Berliner Verbänden, insbesondere der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren. |
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