Contre-culture, musique et urbanisme : le cas emblématique de Kreuzberg, de la fin des années 1960 à aujourd’hui

Seit den zwanziger Jahren ist Berlin eine Stadt, die zweifelsohne eine bedeutende Anziehungs- bzw. Faszinationskraft auf viele Menschen ausübt. Der 1961 erfolgte Bau der Berliner Mauer macht plötzlich aus Kreuzberg ein randständiges Viertel in West-Berlin, das sich in direkter Nähe zur Mauer befinde...

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Auteur principal: Grésillon, Boris
Format: Article ou chapitre numérique
Langue:Français
Publié: Cahiers d’études germaniques 2020
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Description
Résumé:Seit den zwanziger Jahren ist Berlin eine Stadt, die zweifelsohne eine bedeutende Anziehungs- bzw. Faszinationskraft auf viele Menschen ausübt. Der 1961 erfolgte Bau der Berliner Mauer macht plötzlich aus Kreuzberg ein randständiges Viertel in West-Berlin, das sich in direkter Nähe zur Mauer befindet. Als Arbeiterviertel und „türkisches Viertel“ wird es außerdem zum Hauptquartier der oppositionellen Bewegungen zur herrschenden Ordnung. Alternative Experimente jeglicher Art, sei es politische, soziale oder künstlerische, finden im Kreuzberg der 1990er Jahre ein spannungsreiches Betätigungsfeld, nicht zuletzt dank der Hausbesetzerbewegung, die die urbanen und sozialen Praktiken verändern. Die 1980er Jahre sind Jahre der Befriedung. Im Rahmen der Internationale Bauaustellung (IBA) wird Kreuzberg renoviert bzw. rehabilitiert, meistens mit aktiver Teilnahme der Bewohner. Nach dem Fall der Mauer 1989 beginnt eine neue Zeit für Kreuzberg: Das Viertel, das früher an der Peripherie von West-Berlin lag, befindet sich nun im Zentrum der wiedervereinigten Stadt, was für das Kulturleben nicht ohne Konsequenzen bleibt.