Aufbegehren, lachen und die Welt verändern: zum libertären Kabarett-Trio Die 3 Tornados aus Westberlin
Das Westberliner libertäre Kampfkabarett Die 3 Tornados (1977-1990) entlieh sich beim Jahrmarktstheater die schwungvolle Kraft der Farce, die Fakes, das parodistische Plagiat und vor allem akrobatische Aspekte zum Zweck einer gegenkulturellen „Spaßguerrilla“. In Berliner Szenenkneipen, in von streik...
Gorde:
| Argitaratua izan da: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Egile nagusia: | |
| Formatua: | Article ou chapitre numérique |
| Hizkuntza: | Allemand |
| Argitaratua: |
Cahiers d’études germaniques
2020
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| Gaiak: | |
| Sarrera elektronikoa: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Gaia: | Das Westberliner libertäre Kampfkabarett Die 3 Tornados (1977-1990) entlieh sich beim Jahrmarktstheater die schwungvolle Kraft der Farce, die Fakes, das parodistische Plagiat und vor allem akrobatische Aspekte zum Zweck einer gegenkulturellen „Spaßguerrilla“. In Berliner Szenenkneipen, in von streikenden Studenten besetzten Hörsälen, auf Anti-Atom-Demos und an anderen Begegnungsorten des bürgerrechtlichen und ökologischen Protests der Bundesrepublik treffen Die 3 Tornados ihr Publikum, das sie zu unterhalten und zu belehren versuchen. Die drei Mitglieder der Ursprungsformation erhielten im Jahr 1979 den Deutschen Kleinkunstpreis. In diesem Beitrag werden die ästhetischen Besonderheiten dieser Kampfkabarettform hinterfragt und die Inhalte ausgesuchter Nummern untersucht, insbesondere die einschlagende Wirkung der musikalischen Parodie. Hervorgehoben werden, aber auch die Schwierigkeiten mit Medien und Justiz, denen das Künstlerkollektiv begegnet ist. Zudem wird gezeigt, wie eng die Mitglieder des Kabaretts Die 3 Tornados mit den neuen sozialen Bewegungen verbunden sind und wie sie sich in den Netzwerken der parlamentarischen und außerparlamentarischen Opposition in Westdeutschland und Europa engagiert haben. Gefolgt von zwei Interviews: „Geschenke für alle“, Hans-Jochen KRANK-HOVER im Gespräch mit Andreas HÄCKER. „Mit Theater kann man etwas bewegen“, Arnulf RATING im Gespräch mit Andreas HÄCKER. |
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