Happenings étudiants et théâtre de rue : subversion de l’espace public autour de 1968

Im Gefolge des Studentenprotests tauchen gegen Ende der 1960er Jahre neue Formen der Theatralik auf, die darauf abzielen, durch Sit-ins, Teach-ins oder Happenings der politischen Mobilisierung der Studenten eine konkrete und sichtbare Gestalt zu verleihen. Als entmilitarisierte Stadt spielt West-Ber...

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Detalles Bibliográficos
Publicado en:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Autor Principal: Bomy, Charlotte
Formato: Article ou chapitre numérique
Idioma:Français
Publicado: Cahiers d’études germaniques 2020
Sujets:
Acceso en liña:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
Descripción
Résumé:Im Gefolge des Studentenprotests tauchen gegen Ende der 1960er Jahre neue Formen der Theatralik auf, die darauf abzielen, durch Sit-ins, Teach-ins oder Happenings der politischen Mobilisierung der Studenten eine konkrete und sichtbare Gestalt zu verleihen. Als entmilitarisierte Stadt spielt West-Berlin die Rolle einer Frontstadt des Protests und als solche übt sie auf viele Vertreter einer alternativen Jugendbewegung eine starke Anziehungskraft aus, die zur Entstehung einer Gegenkultur bzw. „zweiten Kultur“ führt. Zur gleichen Zeit wird das Theater als Institution durch einige ihrer exponiertesten Vertreter wie z.B. Peter Handke radikal in Frage gestellt: es geht ihnen darum, einen Funktionswechsel des Theaters durch Einbeziehung der theatralischen Impulse der Protestbewegung herbeizuführen. Man kann schließlich beobachten, wie sich das rasche Aufkommen einer Straßentheaterbewegung auf die gängige Praxis des Berufstheaters auswirkt: es entsteht eine neue Theaterstruktur, die eines Off – bzw. freien Theaters, das sich in den folgenden Jahren weiter entwickeln sollte.