Le sionisme comme fait de civilisation allemande
Dieser Artikel stellt eine Untersuchung des Zionismus als Bestandteil der deutschen Geschichte und Kultur dar, d.h. als eine politische Bewegung, die durch den deutschen Kontext bestimmt wurde, in den sie zur Zeit ihrer Organisation um die Jahrhundertwende eingebettet war. Drei Beispiele strukturier...
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| Udgivet i: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Hovedforfatter: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprog: | Français |
| Udgivet: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| Fag: | |
| Online adgang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | Dieser Artikel stellt eine Untersuchung des Zionismus als Bestandteil der deutschen Geschichte und Kultur dar, d.h. als eine politische Bewegung, die durch den deutschen Kontext bestimmt wurde, in den sie zur Zeit ihrer Organisation um die Jahrhundertwende eingebettet war. Drei Beispiele strukturieren den Beitrag, die jeweils Spielarten bzw. Modalitäten des deutschen Zionismus verkörpern. Zunächst zeigt der Werdegang des Botanikers Otto Warburg, wie die angewandte Wissenschaft zur Unterstützung von Kolonisationsprojekten eingesetzt wurde. Das vom Arzt Felix Theilhaber herausgegebene Buch Der Untergang der deutschen Juden belegt die intellektuelle Integration des Zionismus in den zeitgenössischen wissenschaftlichen Diskurs über die Pathologien des sozialen Körpers. Schließlich war die Zeitschrift Der Jude, dessen Hauptherausgeber der Philosoph Martin Buber war, ab 1916 eines der Hauptforen, wo grundlegende Fragen der jüdischen Identität sowie Sinn und Zweck zionistischer Ansiedlung in Palästina diskutiert wurden. |
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