La Renaissance culturelle juive
Am Ende des 19. Jahrhunderts konnten die Juden in Deutschland und Österreich auf eine Reihe von Erfolgen seit ihrer Emanzipation zurückblicken: Die Rechtsgleichheit war erreicht und ihre wirtschaftliche und soziale Integration war abgeschlossen. Die Religionsreform hatte zu einer Anpassung alter Rit...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| المؤلف الرئيسي: | |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Français |
| منشور في: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | Am Ende des 19. Jahrhunderts konnten die Juden in Deutschland und Österreich auf eine Reihe von Erfolgen seit ihrer Emanzipation zurückblicken: Die Rechtsgleichheit war erreicht und ihre wirtschaftliche und soziale Integration war abgeschlossen. Die Religionsreform hatte zu einer Anpassung alter Riten an die Religiosität der umgebenden Mehrheitsgesellschaft geführt. Doch um die Jahrhundertwende fand eine beispiellose Renaissance statt, die die Identität, das Selbstverständnis und die kulturelle Produktion der Juden in Deutschland radikal beeinflusste und der Literatur, Kunst und Kultur ein beispielloses Aufblühen verlieh. Diese „Jüdische Renaissance“, die aus einer Dissimilation stammt, erschien einerseits als Reaktion auf den Antisemitismus und wurde von den Anhängern des kulturellen Zionismus initiiert. Andererseits – und dies bildet den Kern des vorliegenden Beitrags – spielte die unerwartete Erneuerung der Kontakte zwischen deutschen Juden und osteuropäischen Juden hier eine maßgebliche Rolle. |
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