Der Offene Brief im Spiegel privater Exilkorrespondenz
In einem Offenen Brief an Klaus Mann verteidigt Joseph Breitbach im Juli 1934 seine Empfehlung einer zeitgenössischen „typisch deutschen“ Literatur, die er etwa sechs Wochen zuvor in La Revue hebdomadaire für das französische Publikum ausspricht. Die eher disparate Literaturauswahl nennt u. a. Werke...
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| Τόπος έκδοσης: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Κύριος συγγραφέας: | |
| Μορφή: | Article ou chapitre numérique |
| Γλώσσα: | Allemand |
| Έκδοση: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Θέματα: | |
| Διαθέσιμο Online: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Περίληψη: | In einem Offenen Brief an Klaus Mann verteidigt Joseph Breitbach im Juli 1934 seine Empfehlung einer zeitgenössischen „typisch deutschen“ Literatur, die er etwa sechs Wochen zuvor in La Revue hebdomadaire für das französische Publikum ausspricht. Die eher disparate Literaturauswahl nennt u. a. Werke der NS-Vorzeigegrößen Hans Grimm und Hermann Stehr, hatte in den Pariser Exilkreisen Unmut ausgelöst und Klaus Mann zu einer Replik im Neuen Tage-Buch veranlasst. Die öffentliche Auseinandersetzung begleitet eine Reihe von Privatbriefen, in denen Breitbach seinen Standpunkt nicht nur pedantisch seziert, sondern als wahrhaftige Rede und als Gegenstück zu Manns Rolle des öffentlichen Provokateurs inszeniert. An ihnen zeigt sich exemplarisch die Interdependenz zwischen öffentlichem und privatem Diskurs. Es geht dabei um die Frage, wie Offene Briefe im persönlichen, der Öffentlichkeit verborgenen Korrespondenznetz wahrgenommen, vorbereitet oder kommentiert werden und welche rhetorischen Mechanismen in dieser Wechselbeziehung wirken. |
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