Berliner Orientalismus / orientalisches Berlin. Kulturkritik als Diskurskritik in den Briefen aus Berlin von Heine, Kerr und Lasker-Schüler
Zwischen 1840 und 1933 wird der Brief als Korrespondentenbericht aus den Hauptstädten Europas (Paris, London, Wien, Berlin) zu einem wichtigen Genre des Feuilletons in der Tagespresse. Der Brief als offene Form des dialogischen Meinungsaustauschs in einer geschützten Privatsphäre eignet sich besonde...
Enregistré dans:
| Udgivet i: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Hovedforfatter: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprog: | Allemand |
| Udgivet: |
Cahiers d’études germaniques
2017
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| Fag: | |
| Online adgang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | Zwischen 1840 und 1933 wird der Brief als Korrespondentenbericht aus den Hauptstädten Europas (Paris, London, Wien, Berlin) zu einem wichtigen Genre des Feuilletons in der Tagespresse. Der Brief als offene Form des dialogischen Meinungsaustauschs in einer geschützten Privatsphäre eignet sich besonders für kulturkritische Plaudereien zwischen Literatur, Reflexion und Kritik in der hybriden Form des Feuilletons. Der Beitrag zeigt an ausgewählten Beispielen der Briefe aus Berlin von Heinrich Heine über Alfred Kerr bis zu Else Lasker-Schüler die Entwicklung des Korrespondentenberichts im Feuilleton. An der Auseinandersetzung mit einem modischen Orientalismus werden Formen der Diskurskritik, der Selbstreflexion des Genres und der Selbstpositionierung der Autoren kritisch gegenüber gestellt. |
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