Der Mythos vom ‚anderen Deutschland‘

Dieser Beitrag verfolgt Curt Geyers Weg vom Neuen Vorwärts (Paris 1938/40) zu ‚Fight for Freedom‘ (London 1942/44). Der Politiker Geyer (1891-1967) hatte eine schillernde Karriere, die von seiner Mitgliedschaft in USPD, KPD und SPD in den 1920er sowie seiner Rolle als Vordenker und Chefideologe der...

Deskribapen osoa

Gorde:
Xehetasun bibliografikoak
Argitaratua izan da:URI:https://journals.openedition.org/ceg,
Egile nagusia: Thunecke, Jörg
Formatua: Article ou chapitre numérique
Hizkuntza:Allemand
Argitaratua: Cahiers d’études germaniques 2019
Gaiak:
Sarrera elektronikoa:Accès Université d'Orléans et IFPM
Accès Université d'Orléans et IFPM
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Gaia:Dieser Beitrag verfolgt Curt Geyers Weg vom Neuen Vorwärts (Paris 1938/40) zu ‚Fight for Freedom‘ (London 1942/44). Der Politiker Geyer (1891-1967) hatte eine schillernde Karriere, die von seiner Mitgliedschaft in USPD, KPD und SPD in den 1920er sowie seiner Rolle als Vordenker und Chefideologe der SOPADE im Prager und Pariser Exil in den 1930er Jahren bis zur Mitarbeit an der von Vansittart beeinflussten rechtsradikalen Organisation ‚Fight for Freedom‘ in London in den frühen 1940er Jahren reichte. Bzgl. der Mitte 1939 hoch aktuellen Frage, ob es ein ‚anderes Deutschland‘ gäbe, machte Geyer in etwas über zwei Jahren eine entscheidende Kehrtwende vom Bejaher zum Verneiner und leistete damit einen wichtigen Beitrag zu der Frage, ob dieses „andere“ Deutschland lediglich ein Mythos war oder ob es effektiv existiert hat.