La déconstruction du mythe orientaliste dans Voyage babylonien d’Alfred Döblin
Döblins Babylonische Wandrung ist sein erster zum Teil im Exil geschriebener und dort veröffentlichter Roman. Er soll hier als ironische Umkehrung des orientalischen Mythos und der orientalisierenden Literatur und Wissenschaft, welche diesen während des 19. und 20. Jahrhunderts verbreiteten, interpr...
Gespeichert in:
| Veröffentlicht in: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 1. Verfasser: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Sprache: | Français |
| Veröffentlicht: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| Schlagworte: | |
| Online Zugang: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Zusammenfassung: | Döblins Babylonische Wandrung ist sein erster zum Teil im Exil geschriebener und dort veröffentlichter Roman. Er soll hier als ironische Umkehrung des orientalischen Mythos und der orientalisierenden Literatur und Wissenschaft, welche diesen während des 19. und 20. Jahrhunderts verbreiteten, interpretiert werden. Der Roman entlarvt die trivialen und grausamen Realitäten, auf denen der Mythos beruht. Diese Entlarvung wandelt sich im Verlauf der Narration vom Burlesken ins Tragische, je unwiderruflicher das Exil von Tag zu Tag dem Autor erscheint. Nun treten Figuren des biblischen Orients auf, die auf die Schwachen und Verlierer der Geschichte verweisen. Dadurch bahnen sich Entwicklungen an, welche später in Amazonas und November 1918 literarisch gestaltet werden und die Konversion von 1941 ankündigen. |
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