Entre Ulysse et Robinson
In seinem Buch Schicksalsreise (1949) schildert Döblin einen Teil seiner Exiljahre, vom 16. Mai 1940 bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland 1946. Besonders ausführlich ist von den Monaten Mai bis September 1940 die Rede, die er in Paris, Cahors, Mende, Toulouse und Lissabon verbrachte. Durch seine...
Sparad:
| I publikationen: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Huvudupphovsman: | |
| Materialtyp: | Article ou chapitre numérique |
| Språk: | Français |
| Publicerad: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| Länkar: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Sammanfattning: | In seinem Buch Schicksalsreise (1949) schildert Döblin einen Teil seiner Exiljahre, vom 16. Mai 1940 bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland 1946. Besonders ausführlich ist von den Monaten Mai bis September 1940 die Rede, die er in Paris, Cahors, Mende, Toulouse und Lissabon verbrachte. Durch seine Exilerfahrung von 1940 bis 1946 nahmen ältere Vorstellungen von einem bis dahin gewissermaßen erträumten Exil, das er hier lieber „Flucht“ nennt, reale Gestalt an und brachten ihn in seiner Suche nach Sinn zu dem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. In den Tatsachenbericht sind Überlegungen zum Exil eingeflochten, die mit Kierkegaards Vorstellung vom Mythos zu verbinden sind. Döblin stellt sich damit in die Tradition der Narration eines Mythos, und zwar des Mythos der immer wieder neu durchlebten Irrfahrt, bereichert durch den Rekurs auf Odysseus und Robinson, auf universelle Mythen, die ein Über-sich-selbst-Hinauswachsen in eine supranational-kulturelle Dimension zur Folge haben. |
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