Fritz Lang in Hollywood
Der Film Fury ist ein Exilwerk, das sich auf die gesellschaftliche Realität des Exillandes konzentriert und mit dem Fritz Lang beweisen konnte, dass er in den USA angekommen war. Wie der Artikel zeigt, kann Fritz Langs Fury darüber hinaus aber auch verstanden werden als eine neue Nibelungenklage: Mi...
محفوظ في:
| الحاوية / القاعدة: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| المؤلف الرئيسي: | |
| التنسيق: | Article ou chapitre numérique |
| اللغة: | Allemand |
| منشور في: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| الموضوعات: | |
| الوصول للمادة أونلاين: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| الملخص: | Der Film Fury ist ein Exilwerk, das sich auf die gesellschaftliche Realität des Exillandes konzentriert und mit dem Fritz Lang beweisen konnte, dass er in den USA angekommen war. Wie der Artikel zeigt, kann Fritz Langs Fury darüber hinaus aber auch verstanden werden als eine neue Nibelungenklage: Mit den Referenzen auf Die Nibelungen schließt der Regisseur seinen Film über die Fragilität und Bedrohtheit des amerikanischen belief systems an jene Filmästhetik an, mit der er in seinem bekannten Erfolgsfilm das Mittelalter nicht als das vertraute Eigene, sondern als die eigene Fremde zur Darstellung gebracht hatte. Die wachsende Unvertrautheit und Entfremdung Amerikas von Gründungs- und Bestandsmythen wie Freiheit, Fortschritt, American Dream, Zivilisation und Verfassung wird von Fritz Lang in Fury durch den Rekurs auf Die Nibelungen als gefährliche zeitgenössische politische Gemengelage in den USA der 1930er Jahre identifiziert, die zu Entwicklungen führen kann, die jenen des nationalsozialistischen Deutschland ähneln, vor denen er ins Exil geflohen war. |
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