Lion Feuchtwanger : le philologue et les cochons
In seinen Erzählungen und Romanen des Exils greift Lion Feuchtwanger den Nazismus mit rationalen Argumenten an und zieht die Anhänger der NS-Ideologie mit den Mitteln der Satire ins Lächerliche. Dennoch sind seine Werke auch dadurch gekennzeichnet, dass sie die spezifischen von der Philologie gegen...
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| In: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Main Author: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Language: | Français |
| Published: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| Subjects: | |
| Online Access: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Summary: | In seinen Erzählungen und Romanen des Exils greift Lion Feuchtwanger den Nazismus mit rationalen Argumenten an und zieht die Anhänger der NS-Ideologie mit den Mitteln der Satire ins Lächerliche. Dennoch sind seine Werke auch dadurch gekennzeichnet, dass sie die spezifischen von der Philologie gegen diese unerhörte Barbarei eingesetzten Waffen zunehmend in Frage stellen. Der Nazismus zeichnet sich bekanntlich dadurch aus, dass er dem Irrationalen und dem Mythos einen großen Platz einräumt. Der Romancier schreckt nicht davor zurück, die Schwächen der Nazigegner ans Licht zu bringen, welche oft unfähig sind, sich dem neuen Zusammenhang anzupassen. Die Infragestellung der Philologie gegenüber dem Mythologischen und dem Irrationalen erreicht einen Höhepunkt mit dem Roman Die Brüder Lautensack (1943) und der Erzählung Odysseus und die Schweine (1947). In den beiden Erzähltexten werden die Mechanismen des poetischen schöpferischen Prozesses und der literarischen Überlieferung ironisch reflektiert. |
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