Zur Komplementarität von Sprache und Bild in Werbeanzeigen mit narrativem Muster
In diesem Beitrag wird in einem Korpus deutscher und französischer Werbeanzeigen mit narrativem Muster auf die Frage eingegangen, ob ein unbewegtes Bild eine Geschichte erzählen kann. Die Analyse des Korpus bringt an den Tag, dass ein einzelnes stehendes Bild keine Geschichte erzählen kann – außer w...
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| 出版年: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| 第一著者: | |
| フォーマット: | Article ou chapitre numérique |
| 言語: | Allemand |
| 出版事項: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| 主題: | |
| オンライン・アクセス: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| 要約: | In diesem Beitrag wird in einem Korpus deutscher und französischer Werbeanzeigen mit narrativem Muster auf die Frage eingegangen, ob ein unbewegtes Bild eine Geschichte erzählen kann. Die Analyse des Korpus bringt an den Tag, dass ein einzelnes stehendes Bild keine Geschichte erzählen kann – außer wenn ein weiteres Bild ins Bild integriert wird oder wenn auf der Seite das Blickfeld erweitert wird. Nur wenn dem Bild Textelemente hinzugefügt werden, kann es an narrativer Bedeutung gewinnen. Textelemente spielen manchmal eine auch quantitativ gesehen wesentliche Rolle, so dass das Bild fast verschwindet. Es wird auch festgestellt, dass manchmal Bild und Schrift im Kontrast stehen, weil beide zwei unterschiedlichen Momenten der Geschichte entsprechen. In allen Fällen aber sind die zwei Modi, Bild und Schrift, komplementär. Sie dienen entweder der Orientierung der Erzählung oder der Komplikation oder der Auflösung, während die Marke oder das Produkt das Element ist, das zum glücklichen Ende führt. |
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