Objets et récits en scène : Schubladen de She She Pop
In der Produktion Schubladen (2012) des Kollektivs She She Pop nehmen sechs Performerinnen aus ihren Schubladen Gegenstände heraus, anhand deren sie einander ihre Jugend in der DDR und in der BRD erzählen, wobei mögliche Verbindungen zwischen Materialität und Narration deutlich gemacht werden. Durch...
Gorde:
| Argitaratua izan da: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Egile nagusia: | |
| Formatua: | Article ou chapitre numérique |
| Hizkuntza: | Français |
| Argitaratua: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| Gaiak: | |
| Sarrera elektronikoa: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Gaia: | In der Produktion Schubladen (2012) des Kollektivs She She Pop nehmen sechs Performerinnen aus ihren Schubladen Gegenstände heraus, anhand deren sie einander ihre Jugend in der DDR und in der BRD erzählen, wobei mögliche Verbindungen zwischen Materialität und Narration deutlich gemacht werden. Durch das In-Szene-Setzen von Objekten und Anekdoten bietet Schubladen eine andere Geschichte Deutschlands an, die plural, materiell und subjektiv ist. Das Kollektiv legt aber den Akzent eher auf das Spielerische als auf die Authentizität der Gegenstände und der Erzählungen: Im Rahmen der gegenwärtigen Erneuerung des Dokumentartheaters, an der She She Pop teilnimmt, geht es nämlich nicht darum, eine verborgene historische Wirklichkeit ans Tageslicht zu bringen, sondern den Konstruktcharakter der Wirklichkeit anschaulich zu machen. Dazu kann die Berücksichtigung der Materialitäten der Narration beitragen, d.h. der Umstand, dass der Prozesscharakter und die konkreten Bedingungen des Erzählens in Betracht gezogen werden. |
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