La matérialité à l’épreuve de l’Histoire
Ausgehend von der Analyse von Presseartikeln und von verschiedenen auf den sozialen Netzen veröffentlichten Texten, wird in diesem Artikel gezeigt, wie man durch das Erzählen versucht hat, dem Wiederaufbauprojekt des Berliner Schlosses und der Zerstörung des Palasts der Republik einen Sinn zu verlei...
Shranjeno v:
| izdano v: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Glavni avtor: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Jezik: | Français |
| Izdano: |
Cahiers d’études germaniques
2019
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| Teme: | |
| Online dostop: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Izvleček: | Ausgehend von der Analyse von Presseartikeln und von verschiedenen auf den sozialen Netzen veröffentlichten Texten, wird in diesem Artikel gezeigt, wie man durch das Erzählen versucht hat, dem Wiederaufbauprojekt des Berliner Schlosses und der Zerstörung des Palasts der Republik einen Sinn zu verleihen. Das Berliner Schloss ist ein gutes Untersuchungslabor der Verbindung zwischen Materialität und Narration, weil seine Erbbedeutung von seiner materiellen Dimension losgelöst ist: Normalerweise ist ein altes Gebäude eine Erbschaft, die Emotion verursacht, weil die alten Steine da sind, damit wir uns die Vergangenheit vorstellen können. In diesem Fall sind es aber die Narrative, die die materialisierte Zeit dieses Gebäudes inszenieren, weil das Schloss neu ist. In gewissem Sinne stehen Materialität und Narration in völligem Widerspruch: Die Materialität zeigt uns, dass es kein originales Schloss ist, aber die Auswahl der Erzählmuster – Wiedergeburt, Heilung einer Wunde der Geschichte – sind da, um den Eindruck zu erwecken, dass es dennoch das alte Schloss zu sein vermag. |
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