Religion und Zeit in Christoph Ransmayrs Roman Cox oder Der Lauf der Zeit
Der Beitrag untersucht den Diskurs über die Religion in dem 2016 veröffentlichten Roman Cox oder Der Lauf der Zeit des österreichischen Schriftstellers Christoph Ransmayr. In einem close reading wird der Prozess der Transformation religiöser Fragen und Denkfiguren, die der Text vollzieht, beschriebe...
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| Dans: | URI:https://journals.openedition.org/ceg, |
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| Auteur principal: | |
| Format: | Article ou chapitre numérique |
| Langue: | Allemand |
| Publié: |
Cahiers d’études germaniques
2018
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| Sujets: | |
| Accès en ligne: | Accès Université d'Orléans et IFPM Accès Université d'Orléans et IFPM |
| Résumé: | Der Beitrag untersucht den Diskurs über die Religion in dem 2016 veröffentlichten Roman Cox oder Der Lauf der Zeit des österreichischen Schriftstellers Christoph Ransmayr. In einem close reading wird der Prozess der Transformation religiöser Fragen und Denkfiguren, die der Text vollzieht, beschrieben. Den Ausgangspunkt hierzu bilden die Betrachtungen der Frühromanik über die der Dichtung immanente Dimension des Transzendenten. Es wird herausgearbeitet, dass die metaphorische Sprechweise über die letzten Dinge, die der Text entwickelt, Verlaufsformen romantischer Positionen aufnimmt. Modelle der traditionellen literarischen Rede über die Frage der Transzendenz werden fortgeschrieben und zugleich in der säkularen, nicht der Religion, aber ihren traditionellen Vorstellungen entfremdeten Gegenwart substituiert. Die metaphorische Rede eröffnet dem Roman zudem eine poetologische Reflexionsebene, so dass der Erzähltext als eine Betrachtung über Möglichkeiten des Erzählens gelesen werden kann. |
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